Sie können’s irgendwie noch gar nicht fassen. Nach 500 Kurseinheiten halten die neuen Software-Developer ihr analoges Zeugnis der höchst digitalen Ausbildung in Händen. Die Abschlussprojekte können sich wirklich sehen lassen.
Da wäre zum Beispiel Lisa Amann. Die 34-jährige IT-Architektin bei Haberkorn hat am Coding Campus zum ersten Mal programmiert. Als Projekt hat sie den Altherren-Fußballern in Fußach eine Website verpasst, mit umfangreichen Verwaltungsfeatures.
Davor „Chaos pur“
„Die haben bisher mit einer riesengroßen Excel-Datei alles verwaltet: Welche Spieler es gibt, welche aktiv sind, die Daten der Mitglieder, die Beiträge, den Kantinendienst – Chaos pur!“ Aber als Erstes musste Lisa noch ein wenig Begriffskunde lernen, „dass ‚AH‘ nämlich nicht für ‚Altherren‘, sondern für ‚Attraktive Herren‘ steht“, sagt sie und kann sich ein fröhliches Lachen nicht verkneifen.
Die neue Website, die sie zusammen mit Daniel Bolijevic programmiert hat, kann der Verein nun online über ein Webinterface selbstständig warten. Das erzeugt sogar mehr Gerechtigkeit. So sorgt eine kleine einprogrammierte Logik dafür, dass nicht immer dieselben Kantinendienst haben.
Auch Maximilian Tamasano (37) hat die Ausbildung genossen, obwohl drei Abende pro Woche schon ziemlich ans Eingemachte gehen. Er hat ein Lagerverwaltungs- und Kundenmanagementsystem für besondere Paketdienste entworfen, das auch via Internet betrieben werden kann.
Das kennen Sie doch auch? Man hat ein Paket aus Deutschland bestellt, lässt es an eine deutsche Lieferadresse schicken, holt es aber bequem in Österreich ab. Dahinter stehen Paketdienste, denen die Applikation von Max das Leben bedeutend leichter machen kann. „Wer sich dafür interessiert, kann mich gerne kontaktieren“, sagt Max. Online, versteht sich, Mails bitte an maex84live.at.
-> Hier geht's zum Video: Die Teilnehmer:innen erzählen wie der Kurs für sie war.

