Mit Storytelling besser verkaufen

Fünf Bausteine für gute Geschichten

Was ist Storytelling?

Einfach gesagt: Storytelling ist das Erzählen von Geschichten. Es geht vor allem darum, eine zentrale Botschaft in Form einer Geschichte zu vermitteln. Gute Geschichten begeistern, fesseln und reißen mit. Sie hauchen nackten Zahlen Leben ein, sie geben sachlich Fakten Emotionen. Eine interessante Geschichte verkauft. Heutzutage, da die Anzahl der Botschaften, Marken und Produkte so unglaublich groß ist, und Kommunikationskanäle so unübersichtlich sind, bleiben Fakten und sachliche Botschaften nur schwer im Gedächtnis hängen.

Deshalb nutzen Unternehmen Storytelling, damit Kunden sich mit ihren Marken identifizieren können. Unternehmen und Marken jeder Größe können und sollten Storytelling erfolgreich für sich einsetzen.

Niemanden interessiert Ihr Marketingziel, aber jeder Mensch liebt eine gute Geschichte.

Goldene Regel

Wir lieben Geschichten

Neurowissenschaftler und Psychologen haben sich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit der Wirkung von Storytelling auseinandergesetzt. Unser Gehirn scheint darauf programmiert zu sein, Informationsmuster zu erkennen und ihnen Bedeutung zuzuweisen. Und Geschichten sind ebensolche Informationsmuster – sie helfen uns, die Welt zu verstehen. Durch sie fühlen wir uns miteinander verbunden, denn sie sprechen unsere Emotionen direkt an.

Konzentrieren Sie sich auf die drei Kernfragen:

  • Warum: Warum tun Sie, was Sie tun? Ihr “Warum”, also Ihr Unternehmenszweck, ist das, was Sie vom Mitbewerb unterscheidet. Deshalb ist es unerlässlich, diesen für Ihr Storytelling einzusetzen und sich so von Ihren Konkurrenten zu differenzieren. Das „Warum“ sollte immer Ihr Hauptfokus sein.
  • Wie: Wie setzen Sie es um?
  • Was: Was genau bieten Sie an?

 

3. Verwenden Sie die richtigen Zutaten

Eine Story – ganz gleich ob im Business oder in einem Märchen – hat ein einfaches Set von Zutaten Diese Zutaten können Sie mit dem Golden Circle als Schreibvorlage zu einem sinnvollen Ganzen vermengen.

  1. Einen Helden. Das Publikum sollte sich mit ihm identifizieren können.
  2. Ein Ziel. Die entscheidenden Fragen sind: Warum erzähle ich diese Story jetzt? Was will ich damit erreichen?
  3. Einen Konflikt. Er entsteht aus Widerständen, die den Helden (und sein Team oder sein Unternehmen) daran hindern, das Ziel zu erreichen.
  4. Eine Dramaturgie. Sie lässt sich im Dreiaktschema darstellen – Ausgangssituation, Komplikation, Auflösung.
  5. Eine Auflösung. Wie wird der Konflikt gelöst und was lernen wir daraus?

4. Vereinfach Sie Ihr Thema

Je komplexer ein Thema desto besser eignet es sich für Storytelling. Gut gemachtes Storytelling kann komplizierte Inhalte mithilfe greifbarer Beispiele, Emotionen und passender Analogien so verpacken, dass sie den gewünschten Inhalt transportieren.

5. Emotionen wecken

Gute Geschichte leben von Emotionen. Erfolgreiche Marken und Unternehmen bedienen sich dem Repertoire an Emotionen, um lebhafte Geschichten zu erzählen. Sowohl Text als auch Bild und Musik stehen uns zur Verfügung, um auf Abruf bestimmte Emotionen beim Leser hervorzurufen.

Hier ein paar konkrete Tipps für emotionalere Sprache:

  • Komplexe Satzkonstrukte meiden, lieber aktiv und einfach schreiben
  • Mit Analogien Bilder im Kopf erzeugen und Zahlen vermeiden
  • Synonyme einarbeiten, um nicht immer die gleichen Wörter zu verwenden
  • Ausschmückend und bildhaft erzählen

Content Creation an der Digital Marketing Academy

Wie Sie Storytelling für Ihr Content Marketing erfolgreich einsetzen können, erfahren Sie in unserem Seminar Content Creation Block I. Vom Texten bis zu Stilistik und Fotobearbeitung sowie Visualisierung – in diesem Programm erlernen Sie alles, was es zu Content Creation und Storytelling zu wissen gibt.

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